Wir gehen neue Wege

Zwei wesentliche Gedanken Montessoris sind Grundlage unseres modernen Ansatzes:

  • Jedes Kind dort abholen, wo es ist und soweit bringen wie möglich (Differenzierung)
  • Erziehung zur Selbstständigkeit (»Hilf mir, es selbst zu tun«)

Dabei müssen wir mit veränderten Ansprüchen und Umweltbedingungen der Kinder von heute zurechtkommen:

  • Kinder von heute müssen weit mehr lernen. Die von Montessori entwickelten Materialien waren für die gesamte Volksschule (bis Klasse 8) gedacht, diese Inhalte müssen die Kinder von heute nach nur drei Schuljahren beherrschen.
  • Die Lernmaterialien haben nicht mehr denselben Anreiz, den sie auf nahezu »spielzeugfreie« Kinder vor 90 Jahren ausgeübt haben.
  • Völlig neue Wissensbereiche sind entstanden - und müssen berücksichtigt werden (z.B. Sprachen in der Grundschule, Computerkenntnisse, Bereiche der Natur- und Gesellschaftswissenschaften, etc.).
  • Es existieren feste Lehrpläne, auf die weiterführende Schulen aufbauen und die daher verbindlich für alle Kinder sind.
  • Auf die Kinder wartet eine »neue Welt«. Die Kinder müssen ein hohes Maß an Flexibilität und die Bereitschaft und Fähigkeit zum lebenslangen, eigenständigem Lernen mitbringen.
  • Auch die Kinder haben sich verändert: Lern- und Sozialverhalten spielen an einer modernen Schule eine größere Rolle, als sie dies noch vor wenigen Jahren getan haben.

Schulleitung und Kollegium sind daher ständig gefordertden Herausforderungen unserer Zeit und den individuellen Bedürfnissen unserer Kinder gerecht zu werden. Ein Hauptproblem dabei ist die Kombination von individuellem Lernen, differenzierten Angeboten und der Garantie, dass alle Lerninhalte vermittelt und verstanden werden.